RBN-Ruppichteroth
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Herzlich willkommen!

Unser Programm für 2022

RBN Jahresprogramm 2022
Programm2022.pdf
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Im Dauereinsatz für den Naturschutz

 

Leider müssen wir wegen stark gestiegener Coronazahlen und der schwierigen Situation auch im Januar 2022 unseren traditionellen Jahrestreff nun zum zweiten Male ausfallen lassen.

Die notwendigen Arbeiten für unsere Natur zur Erhaltung wertvoller Lebensräume und gefährdeter Arten aber konnten wir im abgelaufenen Jahr 2021 in vollem Umfang durchziehen. An mehr als 120 Tagen waren die fast 50 Helfer des RBN-Ruppichteroth im Jahr 2021 für den Naturschutz aktiv, um z. B. arten- und blütenreiche Wiesen, orchideenreiche Wälder, und Streuobstwiesen zu erhalten.

 

Die Natur kennt keine Coronapause. Naturschutzgebiete und viele andere wertvolle Bereiche müssen durch regelmäßige Pflege erhalten und weiter optimiert werden. Geschieht dies nicht, so wird das verloren gehen, was man ursprünglich schützen und erhalten wollte.

Der RBN-Ruppichteroth betreut zurzeit 12 verschiedene Gebiete.

Dazu gehören z. B.

  • Das Naturschutzgebiet „Wälder auf Kalk“ bei Schönenberg und Hänscheid mit seinen Kalksteinbrüchen und Orchideenwäldern

  • Teilbereiche im Naturschutzgebiet Millerscheider Tal

  • Der große Grauwacke-Steinbruch in Schönenberg (Naturschutzgebiet)

  • Der einzige nennenswerte Kalk-Magerrasen im Rhein-Sieg-Kreis bei Bröleck (Naturschutzgebiet)

  • Teilbereiche des Bornscheider Tales

 

In diesen Gebieten waren z. B. folgende Arbeiten notwendig:

  • Umfangreiche Freistellungsarbeiten im ehemaligen Schießstand im Januar und Februar. Diese Arbeiten sollen die Besonnungsverhältnisse im Kalksteinbruch verbessern.

  • Gehölzrückschnitt und Mahd im Bereich des oben erwähnten Kalk-Magerrasens

  • Aufwändige Mistelbekämpfung auf der Streuobstwiese am Gewerbegebiet Ruppichteroth-Nord zur Erhaltung der Obstbäume.

  • Beseitigung von Wildschweinschäden in unseren Pflegegebieten.

  • Zeitintensive Bekämpfung von Drüsigem Springkraut in Naturschutzgebieten und von Herkulesstauden im Gemeindegebiet

  • Entwicklung von Heidegebieten. Mehrere hochspezialisierte Insektenarten (z. B. Wildbienen und Schmetterlinge) sind auf Heidekraut als Lebensgrundlage angewiesen.

 

Eine permanente Aufgabe ist außerdem die Betreuung unsere Schleiereulen- und Steinkauzkästen durch Helmut Handlos und seine Helferinnen und Helfer.

 

Viele Arbeiten werden teilweise öffentlich gefördert über den sogenannten Vertragsnaturschutz oder eine Verbändeförderung.

Bei einer öffentlichen Förderung können die ehrenamtlichen Arbeitszeiten bis zu einer bestimmten Grenze abgerechnet werden. Voraussetzung ist allerdings der Nachweis, dass tatsächlich Geld ausgezahlt wird. Das ausgezahlte Entgelt spenden unsere erwachsenen Helfer zurück und bekommen im Gegenzug eine Spendenbescheinigung, die sie steuerlich geltend machen können. Unsere jugendlichen Helfer können sich durch die Arbeiten im Naturschutzverein ihr Taschengeld aufbessern.

 

Die Erlöse aus diesen Tätigkeiten werden satzungsgemäß für Materialien und neue Naturschutzprojekte verwendet.

Gemeinsam können wir viel erreichen. Schon wenige Stunden Hilfe im Jahr (z. B. ein Samstagvormittag) können ein wertvoller Beitrag zum Natur- und Artenschutz sein. Wenn Sie uns helfen wollen, sind Sie herzlich eingeladen, unsere Arbeit vor Ort zu unterstützen.

 

Nehmen Sie einfach mit uns Kontakt auf:

info@RBN-Ruppichteroth.de oder 02295/6572 Heinz Schumacher

nächste Termine:

Arbeitseinsätze finden statt. Im Zweifelsfall bitte anrufen.

02295 6572

Haben Sie mal genau hingeschaut, wie schön unsere Heimat sein kann: Ein nebliger Herbstmorgen, die Sonne kämpft sich durch den Nebel und lässt die mit Tautropfen besetzten Spinnweben wie aufgereihte Diamanten glitzern. Der alte knorrige Baum wiegt sich am Bach und wird vom Specht, der nach Larven sucht, abgeklopft. Der alte Weidezaunpfahl, der mit den schönsten Moosen und Flechten verziert ist, bietet der Amsel einen Rastplatz, wenn sie ihr Abendlied singt. Das erdig duftende Laub, das auf Wegen in den Wäldern liegt.

Ein Rotkehlchen fliegt bedächtig von einem Strauch zum anderen und landet schließlich glücklich im Pfaffenhütchen, weil es dessen Früchte zum Fressen gern hat. Die knallroten Hagebutten im schnee-bedeckten Rosenstrauch leuchten bis in den tiefen Winter hinein als Farbkleckse in der Natur.

Sind das nicht „spektakuläre Kleinigkeiten“ die unsere schöne Heimat ausmachen? Wir arbeiten dafür, dass unsere Heimat so schön bleibt. Wir mähen Wiesen, damit sie artenreich bleiben, wir schaffen Hecken als Lebensraum und Nahrungsquelle für die Vogelwelt, wir erhalten Kulturlandschaften wie Streuobstwiesen und Kopfweiden. Dabei freuen wir uns und sind dankbar über die vielen Helfer, die uns dabei unterstützen, ob tatkräftig, durch Spenden oder durch ihre Mitgliedschaft.

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